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   Der Angstgegner sind wir!

Als bodenständiger Niederrheiner und leidgeprüfter Gladbachfan ist man immer eher geneigt das Haar in der Suppe zu suchen, auf den Boden zu bleiben um bloß nicht von Meisterschaft und Champions League zu träumen, dafür sind schließlich die FC-Fans zuständig. Doch nach 4 Siegen aus 4 Spielen, einen 7-Punkte-Vorsprung auf Platz 7, ein Gladbacher Torverhältnis was es nur zu Zweitligazeiten gab und Borussia Dortmund in Sichtweite, ist man ja fast schon gezwungen eher nach oben als nach unten zu schauen. Vor dem Spiel sah ein Fredi Bobic den VfB auf Augenhöhe und in sämtlichen Medien wurden die Schwaben als Borussias Angstgegner tituliert. Doch Statistiken sind, seit Lucien Favres Zeitrechnung in Mönchengladbach begonnen hat, da um widerlegt zu werden. Aber eins nach dem anderen. Vor Wochen hatte ich noch mein "Auswärts-Deppen-Shirt" in der Hand, legte es aber vor der Hamburg-Tour gut überlegt, in die hinterste Ecke meines Kleiderschranks zurück (man muss den Teufel ja nicht gleich an die Wand malen).


Nach dem dritten Sieg in Folge ging es also am vergangenen Freitag um 8 Uhr frohen Mutes nach Mönchengladbach, um gegen 12 Uhr mit dem einzigen Fanprojektbus ins Ländle zu fahren. Mit Mario van Bebber, der zur Einstimmung leckere kräuterhaltige Getränke besorgt hatte, waren wir diesmal nur zu Zweit vom Fanclub unterwegs. Aber mit Borussia kann man momentan auch zu zweit und vor allem auswärts viel Spaß haben. Mit ein paar organisatorischen Startschwierigkeiten machten wir in den ersten drei Stunden Fahrt öfter und länger Pause als ein schlecht gelaunter Arango auf dem Spielfeld. Die 7 Stunden Busfahrt vergingen dennoch ziemlich schnell. Und aus einer "Unentschieden reicht Prognose" wurde ein "Natürlich ziehen wir die auch ab Gefühl". Eng wurde es allerdings kurz vor dem Stadion, den vielen Pausen mussten wir Tribut zollen und so standen wir im Stuttgarter Verkehrschaos, das Stadion in Sichtweite, aber keinen Parkplatz. So kamen wir schlussendlich 15 Minuten vor Anstoß ins Stadion, fanden aber trotzdem noch gute Plätze im prallgefüllten Gästeblock. Vergleichbar mit der Stimmung in Hamburg, setzten wir dieses Mal noch einen drauf und feierten den nächsten Dreier auf fremden Platz noch beim Auslaufen der Spieler.


Die Rückfahrt traten wir gegen 23 Uhr an und genossen einen starken Busfahrer-Dj, dank dem wir jetzt Helene Fischers "Farbenspiel" auch rückwärts mitsingen können. ;-) Ein kurzer Stopp am Fastfoodrestaurant stillte auch unseren Bärenhunger und so kamen wir gegen 4:45 Uhr in Mönchengladbach wieder an. Da die Borussenfamilie groß und hilfsbereit ist mussten wir auch nicht die unerfreuliche Stunde Wartezeit am Hauptbahnhof in Kauf nehmen, sondern wurden von zwei Borussen per Auto bis nach Duisburg zum Hauptbahnhof gebracht. 7 Uhr hieß es dann auf meiner Uhr, als man dann endlich in Veen war und man immer noch nicht glauben konnte was man mit Borussia Mönchengladbach gerade erlebt. Klar schielt man ein wenig auf die tollen CL-Plätze, dennoch sollte man jedes Spiel und jeden Sieg genießen und froh darüber sein, dass man dabei gewesen ist/sein wird. Am kommenden Sonntag sollten, falls wider erwartend, kein Sieg gegen Freiburg heraus springt, keine Pfiffe zu hören sein, sondern Applaus für das Erreichte und für einen alten Borussen der eventuell in einem roten Trikot auflaufen wird. ;-)


Angstgegner kennt Lucien Favre nicht und auch wir werden wieder ein Spiel verlieren, lass es nur noch nicht zu früh passieren lieber Fußballgott, denn momentan sind wir der Angstgegner, egal, gegen wen wir spielen!


 


Schwarz-weiß grüne Grüße


 


Daniel Holland

 
von: Josef
am: 24.11.2013 - 13:18
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