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   "Land in Sicht, wir verlieren nicht!"

Wieso steht man freiwillig an einem Samstagmorgen um 4 Uhr auf? Diese Frage stellten sich die fünf Fanclubmitglieder Niklas, Niels, Max, Mario und Daniel nicht, denn sie wussten, die Topanwort kann nur "Borussia" lauten. Auch wenn es gerade in dieser Saison auswärts wenig bis gar nichts zu holen gab und wir auch nicht masochistisch veranlagt sind, konnten und wollten wir das Gastspiel der Fohlenelf in Hamburg nicht verpassen. So fuhren wir gegen 5:10 Uhr ab Alpen, Richtung Duisburg Hbf. los. Während eines einstündigen Aufenthalts im Ruhrpott, stärkten wir uns noch beim Bäcker und spülten "Nach gutem Essen", selbiges mit einem "Heimat-Digestif" herunter. ;-) Mit reichlich Batterien für unseren beliebten Getthoblaster und wieder ein Mal zu wenig Flüssignahrung für eine Hin- UND Rückfahrt, setzten wir uns ausnahmsweise gediegen in einen IC-Zug der uns nonstop nach Hamburg brachte. Eine Handvoll weiterer Gladbacher gesellte sich in unser Abteil und weder die Kontrolleure noch die anderen "privaten" Zuggäste fühlten sich von unserer lockeren und umgänglichen Art gestört. Wohl möglich, dass sie eher getreu dem Motto "wenn ich denen nichts tue, tun sie mir auch nichts", gehandelt haben bzw. nicht haben. Nach 3,5-stündiger Fahrt von Duisburg, liefen wir bei nasskaltem Hamburger Wetter vom Hbf. rüber zum Hotel der Dropkick-Supporters aus Bönninghardt, die schon eine harte Nacht auf der Reeperbahn hinter sich hatten. Gemütlich genossen wir noch 1-2 Astra-Bier an der Hotelbar und zogen danach weiter mit dem Taxi nach St. Pauli und zum Café Journal, dem langjährigen Treffpunkt der Gladbacher Fanszene. Da uns der Taxifahrer zwar mit Biergläsern, aber leider nur zu viert Eintritt in seinen Mercedes gewährte, wurde DJ-Niels unfreiwillig zurück gelassen. Im Café Journal gönnten wir uns dann weitere kühle Blonde, so dass uns Niederrheinern gehörig das Nordlicht brannte. Im Ami-Schnellrestaurant an der Davidwache saugten die fettigen Burger gerade so viel Alkohol auf, dass uns der Stadioneintritt nicht verwehrt blieb. Zeitgleich um 13 Uhr liefen alle MG'er Richtung Shuttlebusse und auf diesem Weg war auch bei Niels G. "Land in Sicht" und er fand uns, nach 2 Stunden unfreiwilliger Stadtrundfahrt mit dem Bus, wieder. Am Volksparkstadion angekommen durchliefen wir die strengen Einlasskontrollen problemlos und erfreuten uns wenig später eines Stadion-Holstens. Das Spiel passte sich ausnahmsweise der guten Stimmung im Gästeblock an und wir wussten nicht wie uns geschah. Zwei Geschenke der Hanseaten nahm der Bundesliga-Topscorer Kruse, mit einem Dankeschön, gerne entgegen und schoss seine alte Heimat im Alleingang ab und uns in Richtung Sandstrand-Träume. Auswärts "wieder alles im Griff". Nach dem Spiel sangen wir unserem Trainer ein Geburtstagsständchen und gingen danach mit bester Laune und raschen Schrittes zur Shuttlebus-Station. Als wir wenig später sahen, dass das halbe Stadion per Bus zum Bahnhof musste, verdeutlichte Mario, dass unser Zug nicht auf uns warten würde und so konnten wir als erstes in die heranfahrenden Busse steigen. Der Bahnhofskioskbesitzer begrüßte uns schon freundlich und so konnten wir gut versorgt im selben Abteil wie die Fanprojekt-IC-Fahrer unsere Rückreise antreten. Noch ausgelassener als die Hinfahrt wurde der komplette Waggon auf links gedreht und man fragte sich tatsächlich, ob die Bahn-Bediensteten sich nach ihren Feierabend sehnten, oder einfach, genau wie wir, berauscht vom Auswärtssieg der Fohlen waren und vielleicht auch eine kleine Raute im Herzen tragen. Die Stunden vergingen wie im Flug und auch nach einem außerplanmäßigen Halt in Bochum, gab es "keine Panik auf der Titanic" und wir kamen schlussendlich mit wenig Verspätung in Duisburg an. So konnten wir uns noch für den restlichen Verlauf des Abends mit einem Döner stärken und mit breiter Brust in die "deutsche Flotte" schippern. Dort angekommen feierten uns die Veener Landjugendmitglieder nach ihrer erfolgreichen Kneipenolympiade und Ralf spielte zu Ehren unseres ersten Auswärtssieges den Song des Tages von Jürgen Drews, "Wieder alles im Griff!" Vereinzelte Hamburgfahrer machten dann ihre eigene 24-Stundenfeier voll und verließen erst gegen Morgengrauen die Veener Gaststätte. Eine rundum erfolgreiche Tour mit sehr viel Wiederholungspotential ging zu Ende und manch einer hat mit Sicherheit davon geträumt sein Geld demnächst, nicht nur in Veen, sondern auch in anderen Kneipen dieser Welt versaufen zu dürfen.;-)


 



Bis Samstag,

 

mit s-w-g-Grüßen

 

Daniel Holland 

 
von: Josef
am: 05.11.2013 - 21:39
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